OpenScorecard — Bewertung für Partner und Business Units
OpenScorecard bewertet Partner, Lieferanten und Business Units auf mehreren Ebenen — eine Plattform, konfigurierbares Scoring, Self-Service-Zugang für die bewertete Seite. Frameworks und Fragebögen sind Konfiguration, kein Code. Apache 2.0, exit-fähig, on-premise-tauglich.

Bewertung auf mehreren Ebenen — Partner und Business Units in einem System. Wer im B2B-Kontext Lieferanten, Partner und interne Einheiten nach mehreren Dimensionen bewerten muss, führt das heute in getrennten Tools und Excel-Welten. OpenScorecard bringt beide auf eine Plattform: dieselbe Bewertungs-Mechanik, dieselbe Audit-Strecke — plus einen Self-Service-Zugang, über den die bewertete Seite ihre Daten selbst pflegt.
OpenScorecard ist die Open-Source-Bewertungsplattform von datatactics — für Partner, Lieferanten und Business Units, die nach mehreren Dimensionen bewertet, verglichen und über die Zeit verfolgt werden. Strukturierte Eingaben — Self-Assessments, externe Ratings, gepflegte Stammdaten — werden zu mehrdimensionalem, auditierbarem Scoring. Bewertungsraster, Fragebögen und Score-Logik sind Konfiguration, nicht Codebase. Ein neues Framework, ein neues Self-Assessment kommen ohne Release-Zyklus dazu. Business Analysts pflegen, Engineering wird nicht zum Flaschenhals.
Warum eine gemeinsame Plattform für Partner und Business Units
Der Markt verkauft Bewertung in Silos: ein Tool für Lieferanten-Risiko (TPRM), ein anderes für interne Reifegrad- und Resilience-Bewertung (GRC). Strukturell tun beide dasselbe — Bewertungssubjekte erfassen, nach mehreren Dimensionen scoren, Veränderung verfolgen, Audit-Trail erzeugen. Die Trennung ist organisch gewachsen, nicht inhaltlich begründet. Wer beide Silos betreibt, pflegt zweimal Stammdaten, zweimal Fragebogen-Logik, zweimal Audit-Mechanik — und bekommt zwei Insellösungen, die nicht miteinander reden.
OpenScorecard ist die gemeinsame Antwort: eine Komponente, ein Datenmodell, ein Audit-Trail — für Partner und Business Units auf derselben Plattform.
Was OpenScorecard tut
Bewertung auf mehreren Ebenen. Externe Partner und Lieferanten auf der einen Seite, interne Business Units auf der anderen — beide als Bewertungssubjekte im selben System, mit jeweils eigenem Attribut-Set, Beziehungen untereinander, mehrdimensionalem Scoring und Lifecycle-Status. Welche Ebene Sie bewerten, ist Konfiguration der Attribute und Scoring-Regeln, nicht neue Software.
Self-Service für die bewertete Seite. Partner und Business Units bekommen einen eigenen Zugang mit definierten Rollen und Rechten, über den sie Informationen über sich selbst pflegen — Self-Assessments ausfüllen, Nachweise hinterlegen, Stammdaten aktualisieren. Bewertung ist kein einseitiger Akt über die Köpfe der Bewerteten hinweg, sondern ein Workflow, an dem die bewertete Seite strukturiert teilnimmt.
Mehrdimensionales Scoring, deklarativ. Nicht ein einzelner Score pro Subjekt, sondern Score-Vektoren über mehrere Bewertungs-Dimensionen — vergleichbar gegeneinander, aggregierbar, über die Zeit verfolgbar. Die Scoring-Logik ist deklarativ und low-code, von Fachexperten wartbar. Jede Score-Änderung trägt User, Zeitstempel und Begründung.
Runtime-konfigurierbare Fragebögen. Neue Fragen, Antwortlogiken, Score-Mappings ohne Code-Deploy. Ein neues Bewertungsraster — ein Branchenstandard, ein internes Reifegradmodell, eine regulatorische Vorgabe — pflegen Fachexperten direkt ein.
API-first. REST-API mit OpenAPI-Spezifikation, OAuth2-authentifiziert. Damit ist OpenScorecard in vorgelagerte Prozesse integrierbar — ein neuer Partner wird bei Vertragsanlage automatisch erzeugt, BU-Strukturänderungen propagieren in die Bewertungs-Logik, Scores fließen in nachgelagerte Reports.
Kontinuierlich, nicht punktuell. Die Plattform bewertet laufend. Externe Ratings, Self-Assessment-Updates, angebundene Datenquellen fließen ein, ohne dass jemand sie manuell überträgt. Drift wird sichtbar, nicht erst beim nächsten Stichtag entdeckt.
Standalone-fähig. OpenScorecard funktioniert eigenständig — Self-Assessments und gepflegte Stammdaten genügen für vollwertiges Scoring. Optional anbindbar an einen Asset-Master oder andere Datenquellen, wenn vorhanden, für Anreicherung auf Asset-Ebene.
Use Cases
- Partner- und Lieferanten-Bewertung — Drittpartei-Risiko über das gesamte Lieferanten-Ökosystem, gegen frei konfigurierbare Bewertungsraster. Die regulatorisch getriebene Variante (Lieferketten-Compliance, Drittparteien-Register) ist hier nur ein Bewertungsraster unter vielen — siehe die Case Study dazu.
- Business-Unit-Bewertung — interne Reifegrad- und Resilience-Bewertung mehrerer Einheiten gegen ein gemeinsames Raster, vergleichbar gemacht, mit Self-Service-Beteiligung der Einheiten.
Das Datenmodell trägt darüber hinaus auch andere Bewertungssubjekte — der Kern-Case bei datatactics ist die Bewertung von Partnern und Business Units im B2B-Kontext.
Im produktiven Einsatz
Die erste produktive Implementation läuft in einem Compliance-Programm — als Bewertungsplattform für externe IT-Lieferanten und interne Business Units auf derselben Komponente, mit denselben Fragebögen-Mechanismen und derselben Audit-Architektur. Die regulatorische Ausprägung dieses Einsatzes beschreiben wir als eigene Case Study.
Open Source und Einstieg
OpenScorecard läuft auf einer Apache-2.0-Runtime. Keine Plattform-Lizenzen, keine Vendor-Lock-ins, exit-fähig in Standardformaten. Sie betreiben on-premise oder in jeder Cloud — Datenbank, Identity-Provider, Datenquellen-Adapter sind konfigurierbar, nicht vorgegeben. Sie können den Stack mitnehmen, wenn Sie sich von uns trennen wollen. Wir betreiben und entwickeln, weil Sie es wollen — nicht, weil ein Lizenz-Schloss Sie hält.
Der Zugang läuft über das Tactical Assessment: 30 Minuten online, eine erfahrene Engineering-Person hört zu, gibt die Einschätzung noch im Call. Wenn es passt, schließt der Architektur-Sprint mit einem validierten Umsetzungsplan plus Festpreis-Vorschlag für die Engineering-Phase.


