── FAQ | Häufige Fragen an datatactics

FAQ

Ehrliche Antworten auf die Fragen, die wir am häufigsten von CTOs, CISOs und Engineering-Leads bekommen — inklusive der Fälle, in denen wir nicht der richtige Partner sind.

Wer ist datatactics?

Ein eingespieltes Engineering-Team in Deutschland — Senior-Leadership und Junior-Talent, alle business-case-sensibel, kein Offshoring, kein Account-Management-Layer. Unsere Systeme laufen produktiv in der Luftfahrt, in der staatlichen Lufttransport-Logistik und in der globalen Industrie. Wir bauen für Branchen, in denen Standard-Software nicht trägt — weil Komplexität, Compliance und 24/7-Betrieb gleichzeitig zusammenkommen.

Sind Sie nicht zu klein für unsere kritischen Systeme?

Unsere Kunden umfassen einen Top-Airline-Konzern, eine staatliche Lufttransport-Einheit und ein Joint Venture an einem internationalen Drehkreuz. Wenn Größe das Kriterium wäre, hätten wir sie nie bekommen.

Was ein eingespieltes Team mit kleinem Team-Footprint liefern kann, liegt an vier Hebeln:

  • Open-Source-Hebel — jeder Manntag bekommt den Hebel von 100+ Manntagen Community-Arbeit aus den Foundations, auf denen wir bauen.
  • Plattform-Wiederverwendung — unsere eigenen Stacks werden bei jedem Projekt erneut deployt; neue Use Cases sind Konfiguration, nicht Code.
  • Lightweight-Disziplin — ein Container statt VM-Cluster, MVP in 6 Monaten statt 18; überdimensionierte Anforderungen lehnen wir aktiv ab.
  • Lange Kunden-Beziehungen — mehrjährige Zusammenarbeit mit unseren Bestandskunden; Discovery-Overhead fällt weg.

Ist Open Source + Engineering nicht teurer als Standard-Tools?

Sie vergleichen den sichtbaren Preis. Wir vergleichen die Gesamtkosten über 5 Jahre — inklusive Exit.

Das Lizenzbudget ist bei proprietären Plattformen typischerweise 30-40 % der Gesamtkosten. Darunter liegen: Initial-Integration (30-100 % der Lizenzen p.a.), Customizing pro Anforderung, erzwungene Upgrade-Zyklen, per-User-/per-GB-/per-API-Skalierung — und Exit-Kosten in 6-stelliger Größenordnung, falls Sie raus wollen.

Bei datatactics zahlen Sie Engineering, Infrastruktur (Ihrer Wahl) und keine Lizenzen. Realistisch liegt die 5-Jahres-TCO 30-60 % unter proprietärer Lösung — bei mehr Kontrolle.

Bei sehr kleinen Deployments (< 5 User, < 100 GB) ist Standard-SaaS oft günstiger. Dann sind wir nicht der richtige Partner — das sagen wir lieber gleich.

Ist Open Source nicht weniger sicher als Enterprise-Software?

Die Foundations, auf denen wir bauen, laufen in der kritischen Infrastruktur, die Banken, Stromversorgung und Fluglinien antreibt. „Open Source unsicher" ist eine Legende aus den 2000ern.

Der reale Unterschied:

Open SourceProprietär
Code einsehbar
Eigene Audits möglichnur mit Escrow
Supply-Chain transparent (SBOM)
CVE-Responseoffen, schnellvendor-abhängig
Patch ohne Vendor-Einverständnis

Bei Zero-Day können Sie selbst handeln. Bei Closed Source warten Sie auf den Vendor-Release-Zyklus.

Wir setzen außerdem auf kuratiertes Open Source: Foundation-getragene Projekte mit Long-Term-Support, Updates und Patches als Teil unseres Service-Vertrags. Operativ näher an Enterprise-Software als an einem Bastel-Stack.

Wir haben schon ein Lakehouse oder Data Warehouse. Brauchen wir Sie dann?

Ja — aber für eine andere Schicht. Lakehouses und Data Warehouses sind Storage und Compute. Wir sind die Anwendungsschicht darüber: Vault mit Update-Historisierung, Original-Dokumenten-Speicher, deklarative Geschäftsregeln, Real-Time-Decision-Services, KI-Quality-Control mit Audit-Pfad, kryptographisch verankerte Audit-Strecke.

Das, was Lakehouse-Anbieter bewusst nicht bauen, weil es nicht ihre Schicht ist.

Wir können Ihr Lakehouse als Storage-Backend nutzen, wenn Sie dort schon investiert haben — der Vault-Layer und unsere Konnektoren laufen darüber. Wir konkurrieren nicht mit der Storage-Schicht, wir liefern, was operativ Geld bewegt und Audits besteht.

Wenn Sie wirklich nur klassisches Reporting + BI brauchen, ist Ihr bestehendes Lakehouse allein die richtige Wahl. Dann sind wir nicht der richtige Partner.

Können wir das nicht selbst bauen?

Können Sie. Die Frage ist, ob Sie wollen.

Realistische Bauzeiten ohne Spezialisten:

  • Produktive Container-Plattform mit Security, Monitoring, Backup: 12-18 Monate
  • Integrationsruntime mit Hot-Deploy und Geschäftsregeln: 9-12 Monate
  • Datenkatalog mit Lineage und Quality-Tests: 6-12 Monate
  • Graph-basiertes Asset-Management aus 15+ Quellen: 18-24 Monate

Bei uns sind diese Bausteine fertig, weil wir sie bei mehreren Kunden parallel produktiv laufen sehen. Plus: Ein 2-Personen-Team, das intern die Plattform gebaut hat, ist ein Single Point of Failure — wenn diese Personen gehen, steht die Organisation vor undokumentiertem Tribal-Knowledge.

Wir haben drei Kooperationsmodelle: Vollständig Managed, Co-Build mit späterer Übergabe, oder Enablement (wir schulen und auditieren, Ihr Team baut). Die Dichotomie „selbst ODER outsourcen" ist falsch.

Wenn Sie Platform Engineering als Kernkompetenz positionieren wollen (Hyperscaler-Mindset), bauen Sie selbst. Dann sind wir höchstens als Review-Rolle hilfreich.

Wie schnell könnt ihr starten?

  • Phase 1 — Tactical Assessment: kostenfrei, 30 Minuten online, innerhalb derselben Woche. Eine erfahrene Engineering-Person hört zu, fragt nach, gibt eine ehrliche Einschätzung — noch im Call.
  • Phase 2 — Architektur-Sprint: Festpreis 2 500 €, 3-4 Engineering-Tage (1 Tag On-Site optional, dann Arbeit, dann Abschlusspräsentation), abgeschlossen innerhalb von 2 Wochen. Ergebnis: Architektur-Dokument, Roadmap, Aufwands-Schätzung für Phase 3.
  • Phase 3 — Engineering & Operations: drei Liefermodelle (Greenfield / Integration / Hybrid). MVP in unter 6 Monaten kumulativ.

Bekommen wir SLA, auch wenn wir das System selbst betreiben?

Ja. Was bei uns rauskommt, ist betreibbar — und wir bieten SLA mit Support, klassisch wenn wir betreiben, und auch wenn Sie selbst betreiben:

  • Wir betreiben — 24/7-Monitoring, Reaktionszeiten je Severity, Incident Response durch unser Engineering.
  • Sie betreiben — Support-SLA mit 3rd-Level-Support, definierten Antwortzeiten, Architektur-Reviews, kuratierten CVE- und Versions-Empfehlungen, Eskalationspfad.

Möglich ist das, weil wir DevOps leben: Jeder Stack ist als betreibbares System gebaut, nicht als Demo zur späteren Übergabe. Logging, Observability, Runbooks, GitOps und Backup-Patterns sind Teil der Lieferung. Das Operating-Manual entsteht gemeinsam mit Ihrem Team und bleibt in Ihrem Repo — nicht in einer Vendor-Knowledge-Base, an die Sie nicht herankommen.

Was passiert, wenn wir mit euch nicht zufrieden sind?

Sie können jederzeit aussteigen.

  • Unsere Integration-Runtime ist Apache-2.0-lizenziert und öffentlich verfügbar — für jeden frei nutzbar.
  • Die datatactics Platform besteht zu 100 % aus etablierten Open-Source-Komponenten — Container-Orchestrierung, Identity, Datenbank, Observability, CI/CD; alles Foundation-getragen und ohne Plattform-Lizenz.
  • Ihre Konfiguration (GitOps, IaC, Helm Charts) gehört Ihnen — bei jedem Projekt von Anfang an.
  • Ihre Daten liegen in Standard-Formaten — jederzeit exportierbar.
  • Custom-Logik (Regelwerke, Datenmodelle, Custom-Code) ist offen lesbar und übertragbar.

Wenn Sie die Beziehung beenden, geben wir Ihnen die Übergabe-Dokumentation an einen Nachfolger oder Ihr internes Team. Das ist keine Marketing-Geste — es ist eine strukturelle Eigenschaft unserer Plattform.

Nutzt ihr eigentlich überhaupt keine Hyperscaler?

Doch, wo es sinnvoll ist. Eine unserer globalen Produkt-Such-APIs läuft auf Hyperscaler-Infrastruktur, mit unseren Architektur-Patterns darüber. Was wir vermeiden: Service-Gießkannen-Verbrauch — 30 Hyperscaler-spezifische Services in der Tiefe einsetzen, die später zum Migrations-Hindernis werden.

Cloud-agnostische Architektur ist Default. Hyperscaler-spezifische Services nur, wo sie einen klaren Vorteil bringen, der den späteren Migrations-Aufwand rechtfertigt.

Wofür seid ihr nicht der richtige Partner?

Die vier Profile, in denen ein anderer Partner besser passt, haben wir auf der Startseite zusammengestellt. Kurz gesagt: reines Massen-Onboarding ohne Engineering-Bezug, reine Hyperscaler-Buildouts ohne Sovereignty-Druck, Implementations-Mandate mit 100+ Beratern und Standard-Suiten als Hauptgeschäft sind nicht unser Spielfeld. Wenn Sie sich dort wiederfinden, sagen wir das im Erstgespräch direkt — und empfehlen, wo möglich, einen passenden Anbieter.

Methode ── Tactical Assessment 30 Min · Kostenfrei · Termin in derselben Woche
Wer am Tisch sitzt
Sie
bringen das Problem mit

Pain-Owner (CISO, CTO, CDO, Head of Operations) plus eine konkrete operative Frage. Optional ein technischer Counterpart.

Wir
bringen das Engineering

Senior-Engineer oder Architekt aus der relevanten Domäne. Keine Sales-Rolle.

So läuft es ab
  1. 1.
    KOSTENFREI · 30 MIN ONLINE

    TACTICAL ASSESSMENT

    Wir hören zu und geben die Einschätzung noch im Call: Match, Kein Match oder Zu früh.

  2. 2.
    FESTPREIS · AB 2.500 €

    SOLUTION DESIGN SPRINT

    Discovery, Lösungs-Architektur, Roadmap und belastbare Aufwandsschätzung für Phase 3. Die Dokumentation gehört Ihnen — exit-fähig ab Tag 1.

  3. 3.
    PROJEKT · AB 15 T€ · OPTIONAL MIT SLA

    ENGINEERING & OPERATIONS

    Greenfield, Integration oder Hybrid. MVP unter 6 Monaten. Drei Größen: Tactical Assessment, Standard Engineering, Greenfield-Initiative.

Was wir im Assessment klären
  • Das Problem

    Was wollen Sie lösen — operativ, regulatorisch, geschäftlich?

  • Status quo

    Was läuft heute, was bremst, was muss anders werden?

  • Anforderungen & Rahmen

    Quellsysteme, Beteiligte, Regulatorik (DORA, NIS-2, ISO), Zeit-Druck.

  • Match

    Passen wir? Wo, wie? Oder ehrliche Empfehlung an einen anderen Partner.

Wir lassen
  • Keinen Vertriebs-Pitch
  • Keine generischen Folien
  • Keine Demo ohne Bezug zu Ihrem Problem
  • Kein „melden uns nächste Woche"-Limbo
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